Allgemeines

 

         Wie es dazu kam....

 

Im Jahr 1998 begann Maren Brezinka,  Geigen- und Bratschenunterricht in Kevelaer zu geben. Vier Jahre später (2002) gründete sie das Jugendstreichorchester, das zunächst aus nur fünf Spielern bestand und langsam heranwuchs. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch viele Stücke arrangiert, um sie dieser Gruppe von sehr unterschiedlichem technischen Niveau anzupassen.

Im Jahr 2005 wurde ein Vororchester notwendig: Die Cappella Piccola. Zu ihm gesellten sich nun auch Schüler anderer Lehrer, die teilweise aus den umliegenden Städten und Gemeinden kamen. Bald sprachen sich gleichermaßen Qualität und Spaß herum, so dass im Jahr 2008 noch ein Einsteigerorchester gegründet wurde: die Streichmäuse.

Während Maren Brezinka die beiden jüngeren Ensembles leitete, übernahm Thomas Brezinka  nun die Leitung des Jugendstreichorchesters. 

Im Februar 2009 wurde der gemeinnützige Verein „Junge Streicher Kevelaer e.V.“ gegründet, um sowohl künstlerisch-pädagogisch als auch organisatorisch selbständig zu sein. Seitdem proben die Orchester in der "Museumsschule" des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte in der Hauptstraße 18 (Durchgang zum Museum) im Herzen Kevelaers.   


Heute musizieren circa 50 Kinder und Jugendliche in den drei Orchestern. Geigen-, Bratschen-, Cello- oder Kontrabaßschüler der Region haben hier die Möglichkeit, ab dem zweiten Unterrichtsjahr eine Orchesterlaufbahn zu durchwandern, die ihnen den Kontakt zu Gleichgesinnten ermöglicht, ihnen Musizierspaß bereitet, Auftritte erleben lässt und sie in eine Jugendgruppe integriert, die niveauvoll, fröhlich, kameradschaftlich und lernbereit ist.

 

Der Verein "Junge Streicher Kevelaer" unterstützt die Orchesterarbeit. Er sieht seine Aufgabe darin, Kindern und Jugendlichen, die ein Streichinstrument spielen, die Möglichkeit zu geben, in einem dieser Streichorchester mitzuwirken, ihre eigenen Fertigkeiten weiterzuentwickeln sowie Aufnahmebereitschaft und Verständnis für Streichermusik aller Epochen zu fördern.